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Geschichte der Max-von-Laue-Schule

Am 16. April 1912 wurde den drei Seminar-Übungs-Klassen am Oberlyzeum und Lyzeum der Gemeinde Groß-Lichterfelde der Status von Mittelschulklassen verliehen. Aus ihnen entwickelte sich in den folgenden Jahren eine neunstufige Mädchenmittelschule, die im Haus und unter der Leitung des Oberlyzeums und Lyzeums in der Berliner Straße 166 (heute: Ostpreußendamm 166) blieb.

Nach der Eingemeindung von Lichterfelde in Groß-Berlin als Ortsteil des Bezirks Steglitz (1920) änderte sich der Aufbau. Die Mädchenmittelschule umfasste nun nur noch sechs aufsteigende Klassen, die Klassenstufen vom 5. bis 10. Schuljahr. 

1925 bekam die Mädchenmittelschule ihren ersten eigenen Rektor. Herr M. Schultz leitete diese Schule in der Berliner Straße bis 1932. Nun erfolgte der Umzug der III. Mittelschule für Mädchen in das frei gewordene Schulhaus in der Drakestraße 80. Hier übernahm Herr O. Grigoleit die Schulleitung.

1936 wurden der Schule vier Jungenklassen aus Lankwitz zugeteilt. Diese blieben als Filiale im Schiller-Gymnasium in der Berliner Straße 40/41. Seitdem hatte die III. Mittelschule Lichterfelde auch Jungenklassen.

Nach Kriegsende waren beide Gebäude unbrauchbar. Die aus der Evakuierung heimkehrenden Schülerinnen und Schüler fanden im Schulhaus Tietzenweg 108 eine neue Bleibe. Die Leitung der Schule hatte nun Herr F. Linke.

Mit der Schulreform von 1951 wurde aus der sechsstufigen Mittelschule die 3.Oberschule Technischen Zweiges (OTZ), die vierstufig die Klassen 7 bis 10 umfasste. Sie bezog das Schulhaus Dürerstraße 27 und belegte Filialklassen bis 1966 in der Goethe-Schule. 1953 übernahm Herr K. Wegner die Schulleitung. Damals umfaßte die 3. OTZ 26 Klassen.

Am 14. Oktober 1960 erhielt die Schule den Namen "Max-von-Laue-Schule". Von 1965 bis 1982 leitete Herr Dr. W. Hahn die Schule. In dieser Zeit entstanden neue Werk- und Physikräume. Der Pausenhof und der Sportplatz wurden neu gestaltet und mobile Klassen aufgestellt.

1982 wurde Herr J. Hochhaus Leiter der Max-von-Laue-Realschule. Alljährlich überstieg die Zahl der Schüleranmeldungen die Zahl der verfügbaren Plätze. Die Schule erarbeitete sich im Bezirk einen guten Ruf und war demnach stark nachgefragt.

Nach erfolgreichen 18 Jahren als Schulleiter ging Herr Hochhaus in den wohlverdienten Ruhestand und Herr Weise übernahm im Jahr 2000 für ein Jahr kommissarisch die Schulleitung. Herr Weise prägte das Schulleben und das Erscheinungsbild der Max-von-Laue-Schule durch sein langjähriges und großes Engagement in der Theater AG.

Im Jahr 2001 wurde Herr G. Schrenk der neue Schulleiter der Max-von-Laue-Schule. In den folgenden Jahren stellte er sich mit Erfolg den großen Herausforderungen und setzte sich maßgeblich für die Neu- bzw. Umgestaltung der Schule ein.
Die Umbaumaßnahmen erstreckten sich über fünf Jahre und waren im Jahr 2014 abgeschlossen. Ein komplett neuer Gebäudekomplex, neue Fachräume, ein neuer Sportplatz und ein Weingarten mit angeschlossenem Weinlabor für die AG „Weinbau“ sind nur einige Beispiele, die der Schule heute ein modernes und zeitgemäßes Erscheinungsbild verleihen.
Auch die Umstrukturierung der Max-von-Laue von einer Realschule zu einer Integrierten Sekundarschule (ISS) wie auch die Digitalisierung bzw.“Kreidefreiheit“ der Schule gehören zu den großen Verdiensten von Herrn Schrenk.

Seit dem Jahr 2015 ist Frau I. Bothmann die Schulleiterin der ISS Max-von-Laue.
Die durch sie vorangetriebene Erneuerung und Weiterentwicklung der Schule wird auch durch die äußere Differenzierung ab der 9. Klasse (in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch) und der Einführung des 11. Jahrgangs deutlich. Diese 11. Klasse (E-Phase) bildet den ersten Schritt zu einer eigenen vollständigen Oberstufe an der Max-von-Laue-Schule.

Wir freuen uns darauf, die erfolgreiche Geschichte der Schule weiter zu schreiben.