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TAT AG (Think - Act - Talk)

Soziale Aktivitäten der Max-von-Laue-Oberschule Integrierte Sekundarschule – Berlin

 

Die Welt soll nicht so bleiben, wie sie ist!!

 

TAT-AG LogoSeit vielen Jahren schon engagierten sich Schülerinnen und Schüler der Max-von-Laue-Oberschule in Berlin immer wieder in kleineren Aktionen oder Projekten für Menschen, die unsere Hilfe nötig haben.

Neben Benefizveranstaltungen im Rahmen von Theateraufführungen für verschiedene Projekte wurden Schülerinnen und Schüler immer wieder aktiv, wenn konkrete Hilfe nötig war, sei es für Flut- oder Erdbebenopfer oder für notleidende Menschen bei uns.

 

Damit dieses Engagement eine richtige Plattform erhält, haben wir Schülerinnen und Schüler der Schule uns entschlossen, eine AG zu gründen, um regelmäßig für arme Menschen tätig zu werden.
Im Ethikunterricht haben wir uns mit dem Thema „Essen in der globalen Welt“ beschäftigt, dem Reichtum auf der einen Seite und dem Mangel und Hunger auf der anderen Seite.
Leider ist und bleibt dieses wohl noch lange ein sehr aktuelles Thema, denn immer mehr Menschen müssen hungern, weil die Nahrungsmittel knapp werden, und wir uns entscheiden müssen, ob wir demnächst Auto fahren wollen oder essen wollen.

Wir müssen sorgsam und gerecht mit dem Reichtum unseres Planeten umgehen!

Das Thema hat uns so betroffen gemacht, dass wir uns entschieden haben, der   Sozial-AG an der Schule, die 2008 von engagierten Schülerinnen und Schülern gegründet wurde, beizutreten, um konkret etwas zu machen – und das regelmäßig. Aus fast allen Klassenstufen nehmen Schülerinnen und Schüler teil. Viele der Schülerinnen und Schüler, die die ersten Mitglieder waren, haben die Schule mittlerweile beendet und arbeiten in einem anderen Umfeld nun weiter im Dienst der „guten Sache“.

DIE ARBEITSGEMEINSCHAFT hat sich den Namen TAT-Mvl gegeben (think-act-talk), weil nachgedacht, geredet und gehandelt werden soll.

THINK-ACT-TALK = DENK-MACH-SPRICH!

TAT-AG der Max-von-Laue-Schule (Berlin TAT-AG der Max-von-Laue-Schule (Berlin TAT-AG der Max-von-Laue-Schule (Berlin

 

Der Anfang:

Seit April 2008 trifft sich die AG regelmäßig wöchentlich (wir haben eine Lehrerin gefunden, die die Aufsicht führt und uns unterstützt) und hat folgende Ideen entwickelt:

  • Wir wollen zunächst das Projekt der EFAS-Schule in Brasilien unterstützen, weil damit die Familien der Kleinbauern in Brasilien gefördert werden (wir haben herausgefunden, dass das Problem Hunger dadurch zustande kommt, dass die Kleinbauern in der 3. Welt keine Chance haben!)
  • Wir haben das Projekt auch gewählt, weil die Organisation, die das Projekt leitet, persönlichen Kontakt zu den Menschen dort hat.
  • SCHÜLER FÜR SCHÜLER!
  • Sobald die Schule in Brasilien auf eigenen Füßen stehen kann, wollen wir ein Schulprojekt in Afrika (sehr wahrscheinlich Äthiopien) unterstützen.
  • Im Bedarfsfall unterstützen wir akute Projekte in der Katastrophenhilfe (Erdbeben, Überflutungen etc.)

Was tun wir?

  • Wir treffen und 1mal die Woche und planen Aktionen und sprechen über  Probleme in der Welt
  • Wir wollen Kontakt zu anderen Schulen, die auch für das Projekt arbeiten aufnehmen.
  • Wir wollen Einrichtungen besuchen, die sich mit dem Problem 3. Welt beschäftigen (z. B. DED).
  • Wir wollen uns schlau machen über die Gründe von Hunger (Wirtschaft, Handel usw.)
  • Wir wollen Artikel schreiben über unsere AG für die Homepage der Schule.
  • Wir informieren andere Schüler über unsere Aktivitäten.

Was tun wir konkret um Geld zu sammeln:

  • Kuchenverkaufaktionen an der Schule (Pausen, Elternabend, Sportwoche)
  • Ausstellung in der Schule über das Projekt
  • Straßensammlungen mit Büchsen und Information über Hungerproblem
  • Spendenwanderung (Wandertage)
  • Spendenlauf (Sportfest)
  • Ausstellung am Tag der offenen Tür
  • Aktion bei einer Projektwoche
  • Vielleicht ein „Sozialtag“ an der Schule, an dem wir Hilfsorganisationen einladen, damit sie sich vorstellen
  • Schulsammlung/Taschengeldspenden
  • Cocktailbar bei Sportveranstaltungen und Sommerfest
  • Rosenverkauf zum Valentinstag
  • Nikolausverkauf in der Adventszeit
  • Keksverkauf vor Weihnachten
  • Teilnahme an Wettbewerben für sozial aktive junge Menschen
  • Organisieren einer Benefizgala an der Schule

Die Idee - Nachhaltigkeit

Viele Menschen auf der Welt leiden Hunger. Die Weltgemeinschaft muss sich bald entscheiden, ob sie lieber essen oder Auto fahren will. Die einen kümmern sich um einen vollen Tank, die anderen leiden unter einem leeren Bauch!
Nachhaltiger Einsatz bedeutet für uns zwei Dinge:

  1. Eine anhaltende Verbesserung der Chancen für Kinder und Jugendliche in armen Ländern. Die EFAS-Schule in Brasilien ist hierfür ein Beispiel.  Hier können Kinder der Landarbeiter im armen Nordosten Brasiliens eine Schulausbildung erlangen. Diese eröffnet ihnen eine Zukunftsperspektive und beugt der Landflucht vor. Kleinbauern werden gezielt unterstützt.
  2. Weckung von Problembewusstsein bei uns, denn wer die Probleme erkennt, kann an ihrer Behebung mitwirken.

Die Welt soll nicht so (ungerecht) bleiben, wie sie ist.

Unser Projekt soll nachhaltig sein!

Was wollen wir anderen vermitteln?

Mitmenschlichkeit soll nicht nur besprochen, sondern aktiv mit anderen erlebt und weitergegeben werden. So wird ein Bewusstsein für die Probleme in der Welt geschaffen und anhand eines konkreten Projektes der Gedanke der Gerechtigkeit weitergetragen.
Mit den Menschen, die in der globalisierten Welt in Benachteiligung geraten, wird ein Teil unseres Reichtuns (Zeit und Geld) geteilt. Schüler aus Deutschland helfen Schülern in Brasilien.
Wir wollen sowohl direkt helfen, als auch hier bei uns über die Probleme informieren und andere animieren, bei der Hilfe mitzumachen.
TEILEN MACHT FREUDE UND FREUNDE! 

Infos auf Facebook

 

 

Hier zwei Zeitungsartikel "Fun Walk 2011" der TAT-AG: Laufen, wandern, teilen mit andern
(zum Lesen bitte auf den Artikel klicken):

 

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