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Gedenkstättenfahrt nach Theresienstadt 2014

 

„Das Vergessen der Vernichtung ist Teil der Vernichtung selbst.“ Jean Baudrillard

Gedenkstättenfahrt der Klasse ehemaligen 9c nach Theresienstadt

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem ev. Religionsunterricht  an der Max-von-Laue-Schule und mit Schülern der Hermann-Ehlers-Schule

Wenn ich an die Woche unserer Gedenkstättenfahrt  zurückdenke, fällt mit als Erstes ein:

„dass ein Ort, der dazu angelegt war, dass man nicht hineinkommt, schnell zu einem Ort gemacht wurde, aus dem man nicht mehr hinauskommt.“  Daniel Brenske

 

„...dass Leute, wenn sie jüdisch waren, einfach umgebracht worden oder unterdrückt und in extra für sie umgebaute Städte gesteckt worden sind.“ Kilian Pälchen

 

„...(Die Juden) wurden in engen Zügen transportiert und mussten in engen Räumen leben, es gab viele Krankheiten und sehr wenig zu essen. Sie wurden gefangen gehalten.“ Renato Mebesius

 

„...am Anfang wurden sie diskriminiert und nicht beachtet, ihr Kennzeichen war der Davidsstern.“ Lorin Baensch

 

„...(Die Juden) mussten schwere Arbeit verrichten, obwohl sie kaum Nahrung bekamen.“ Maurice Egbivwie

 

„...die kleine Festung nicht weniger, sondern noch grausamer auf mich gewirkt hat als die große Festung.“ Jonathan Remmert

 

„...alle Menschen, die nicht den „Idealen“ der Nazis entsprachen, wurden als Untermenschen  eingeordnet.“  Alexander Albrecht

 

„...dass es ein sehr bedrückendes Gefühl war, dass wir in einem KZ untergebracht waren.“ Bastian Wenske

„...Ich habe gelernt, dass jüdische Menschen nicht verbrannt werden dürfen (Die Nazis taten es trotzdem.) und dass die Gräber von Juden für immer bestehen bleiben sollen, nicht so wie christliche Gräber, die nach einiger Zeit eingeebnet werden. ... Auf die Gräber werden Steine gelegt, weil Steine auch für die Ewigkeit bleiben, nicht so wie Blumensträuße.“ Janina Vanessa Schulz

„... manchmal wurden sie in kleine Zellen gesperrt,  wo nur sehr wenig  Sauerstoff zur Verfügung war.“ Franz Pieter

 

„...dass ich gelernt habe, dass Juden teilweise wie Tiere in Massenzellen gehalten wurden. Sie entwickelten bei solchen Umständen auch ganz neue Strategien um am Leben zu bleiben.  In einer  Strafzelle gab es nur winziges Luftloch. Die Menschen liefen die ganze Zeit im Kreis, damit Luft rotierte und alle genug Luft zum Atmen bekamen.“  Laura Reineke

 

„...  (Die Juden)  wurden eingesperrt und gefoltert... mich hat es sehr getroffen, wie einige in Einzelzellen gehalten wurden.“ Anna Zangerl

„... Von  Theresienstadt ist mir der Workshop in Erinnerung geblieben, wo wir viel über das frühere Leben im Lager gelernt haben.“  Carmen Küstner

 

„... Im Workshop haben wir gelernt, dass die Juden als Erstes eine Nummer bekommen haben z.B.: Ba67. Diese Nummern waren dann auf der Transportliste. Der Name des Menschen - Hans Krasser – stand daneben.“ Ricardo Kruschel

Unsere Gruppe abends auf dem Marktplatz von Leitmeritz ( Nachbarstadt von Theresienstadt)

 

verantwortliche Lehrerinnen und Lehrer:

Bianka Hantel (Klassenlehrerin Max-von-Laue-Schule)

Andreas Nosek (Religionslehrer Hermann-Ehlers-Schule)

Horst Theissen-Körner (Religionslehrer Max-von-Laue-Schule)