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Die armen Weber – damals wie heute schwierige Arbeitsbedingungen

Weißt du wer dein T-Shirt näht? Heute öffnete sich der Vorhang zum ersten Mal für unsere „Weber“. Eindrucksvoll zeigten die Schülerinnen und Schüler des Theaterwahlpflichtkurses 9 und 10 welches Leid die Weber im 19 Jahrhundert erfuhren. Die „Weber“ von Gerhart Hauptmann in einer Bearbeitung von Stefan Kleinert hinterfragt, wer unsere T-Shirts näht, wie es den Arbeitern ergeht und ob es überhaupt einen Unterschied zwischen damals und heute gibt.

Gleich zu Beginn zogen die Schülerinnen und Schüler Parallelen zur heutigen Textilindustrie. Links und rechts der Bühne prangten deutliche Zeichen einer verfehlten Globalisierung. Die Schülerinnen und Schülern beleuchteten die verschiedenen Perspektiven und beeindruckten nachhaltig die Zuschauer mit der brandaktuellen Thematik. Anders als in vielen Ländern der Erde heute, lehnten sich aber die schlesischen Weber gegen die schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen auf. Mit rhythmischem Protest vertraten die jungen Talente rund um die Bühne und bis in den Zuschauerraum hinein ihre Menschenrechte. Unterstützt von dem griechischen Chor der 8g und 10g schmetterte Streikgesang durch unsere Schule, um für Gerechtigkeit einzutreten. Das Stück unter der Leitung von Frau El-Nahry und Frau Radig-Kluge ist ein Aufruf zu Menschlichkeit in der heutigen Zeit.

Das Projekt wurde im Rahmen des Landesprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen Berlin“ gefördert und entstand in Zusammenarbeit mit Herrn Kleinert des YAS - dem Jungen Schlosspark Theater.

Am Donnerstag, den 21. Februar 2019 um 19 Uhr hebt sich der Vorhang zum zweiten Mal für die Öffentlichkeit in der Aula der MvL. Am Montag, den 25. Februar 2019 folgen weitere Vorstellungen um 10 und 12 Uhr. Der Eintritt für Schüler*innen ist 2 Euro, für Erwachsene 4 Euro.

Schüler*innen der TAT-AG sorgen vor und nach der Vorstellung für Snacks und Getränke.

Wir freuen uns auf euch und Sie!