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Friendship across borders

70 Jahre Berliner Luftbrücke – Zeit, die deutsch-amerikanischen Beziehungen wieder aufleben zu lassen. Am Dienstag, den 14.5.2019 begrüßten wir daher vier US-Veteranen aus ganz unterschiedlichen – mittlerweile historischen – Epochen an der Max-von-Laue-Schule. Die ehemaligen amerikanischen Soldaten Mark Lehl (*1971), Glen Hartley (*1950), Robert Ketchem (*1950s) und John Wallace (*1940s) wurden durch Dr. Tatjana Schell (Projektmanagerin Checkpoint Charlie Stiftung) begleitet.

Hier staunten die Gäste über das Engagement der TAT-AG, das sich über alle Grenzen hinwegsetzt. Sie schnupperten in unsere Lehrküche, wo eifrig gebacken wurde und durften in der Weinhütte sogar mit Hand anlegen.

Mittelpunkt ihres Besuches war die Gesprächsrunde mit Schülerinnen und Schülern unseres 9., 10. und 11. Jahrgangs. Gebannt hörten die Schülerinnen und Schülern den Grenzerfahrungen der Veteranen aus der Zeit ihrer Stationierung in Berlin zu. John Wallace war in den 60er Jahren in den McNair Barracks untergebracht. Als er nach fünf Jahren wieder in die Heimat flog, überredete er seine deutsche Frau und die beiden in Berlin geborenen Kinder dazu, mit ihm in die Vereinigten Staaten auszuwandern. Glen Hartley und Robert Ketchem traten in den folgenden Jahren ihren Dienst in der geteilten Hauptstadt an. Noch heute schwärmen sie von den freundlichen Berlinern, Currywurst und dem Nachtleben. Hartley beeindruckte mit seinen Erzählungen vom feindlichen Gegenüber, der sich – wie er – lediglich als neugieriger Teenager in Uniform entpuppte, der allzu gerne amerikanische Illustrierte gegen russische Gürtelschnallen tauschte. Mark Lehl beschrieb die ausgelassene Nacht des Mauerfalls, als er mit tausenden Berlinern das beginnende Ende des Kalten Krieges feierte. Wir danken Frau Grauhan und der Checkpoint Charlie Stiftung für einen solch spannenden Austausch zwischen den Gästen und unseren Schülerinnen und Schülern!

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