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Vorankündigung: Die MvL gerät wieder in Bewegung

Technik und Verantwortung, Streiken für das Klima, Aufbruch zum Wandel. Schüler*innen stehen heute im Widerspruch zwischen technisch Machbarem und dem Wunsch nach nachhaltigem Handeln. Verantwortung, Versuchung, Leichtsinn, Wagnis, Scheitern, Leben und Zukunft.

Themen, die für Jugendliche brisant sind. Mit einem Klick kann etwas zerstört oder aufgebaut werden, Vertrauen geschaffen oder Ängste geschürt werden.

Die Schüler*innen  der 7. Klassen der Max-von-Laue-Schule formulierten in Vorbereitung auf die Zertifizierung „Faire Schule“ im November 2019 klar Fragen des Lebenssinns in einer zutiefst technologisierten Alltagswelt mit bereits spürbaren globalen Folgen in Klima und mit sozialer Kälte.

Was mache ich mit meiner (Lebens)Zeit, welche „Opfer“ bin ich bereit zu bringen, welche Ziele habe ich – für mich und die anderen?

Gerade erhielt die Max-von-Laue-Schule das Prädikat „Faire Schule“. Globales Lernen ist im Schulprogramm verankert und dennoch nutzen viele Jugendliche täglich ihr technisches Know-How, um bewusst oder unbewusst anderen zu schaden. Cybermobbing ist im Rahmenlehrplan Ethik genauso fest verankert, wie in Politik und Erdkunde der Frage nachzugehen, wie unsere Handys eigentlich ihren Weg zu uns finden und was aus unserem Technikmüll wird. Doch nicht nur der Kopf muss arbeiten, um die Menschen zu wandeln. Gerade in der 8. Klassen nutzen die Schüler*innen häufig ihre Handys, um Mitschülern zu schaden. Hier ist es erfahrungsgemäß von höchster Bedeutung, die Klassengemeinschaft durch ein gemeinsames Projekt zu unterstützen und den Einzelnen zu stärken.

Im Tanz-Theater-Projekt „meine Zukunft – deine Zukunft“ sind die Ideen der Jugendlichen bei der tanztheatralen Aneignung und Umsetzung dieser Themen in hohem Maße gefragt und gewünscht. Brandaktuelle Themen und Erlebniswelten Jugendlicher werden hier künstlerisch genutzt, um die ganze Schulgemeinschaft zum Reflektieren anzustoßen.

 

Jeweils eine Woche lang werden Tanz- und Theaterpädagogen der Tanz Tangente / SuB Kultur e.V. mit der 8a und 8c arbeiten. Um die Schüler*innen sichtbar aus ihrem „verkopften“ Umfeld herauszulösen, werden jeweils drei Probentage in den Studios des Tanz Tangente / SuB Kultur e.V. stattfinden. Am vierten und fünften Tag werden dann die tänzerischen Bilder in die Schule zurückgetragen und mit zwei abschließenden Präsentationen am letzten Tag in die Gemeinschaft multipliziert. In diesem Projekt sollen die Klassen – anders als in vorangegangenen Projekten – die Möglichkeit erhalten, intensiv in ihrer eigenen Klasse zu arbeiten. Daher sollen die Tanzwochen der jeweiligen Klassen aufeinander folgen und nicht in der Präsentation miteinander verknüpft werden. So ist es auch der übrigen Schulgemeinschaft möglich, zwei unter Umständen sehr unterschiedliche Zukunftsvisionen in angemessen würdigendem Abstand zu einander zu reflektieren.

Wir freuen uns schon jetzt auf die visionären Aufführungen am 30. Oktober und 6. November 2020!

Bilder aus den letztjährigen Tanzwochen:




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